Verlängerung der Sonderausstellung: „Saarlouis Sammelsurium. 90 Jahre in Objekten“bis Ende Februar 2018

11.01.2018

Von: Benedikt Loew


Aus Anlass seines 90jährigen Bestehens präsentiert das Städtische Museum Saarlouis, das älteste stadtgeschichtliche Museum des Saarlandes, eine Sonderausstellung, die sich mit einer der vier Kernaufgaben musealer Arbeit beschäftigt: Dem Sammeln.



Ortsschild-Zusatz „Atomwaffenfreie Stadt“ aus dem Jahr 1986.

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Grußkarte aus Saarlouis um 1938.

Grundlage für jede Art Ausstellung ist eine zur Verfügung stehende Sammlung. Das Sammeln von Einzelobjekten steht am Anfang jeder musealen Arbeit. Museen sind Gegenstandsarchive die historische und aktuelle Gegenstände für uns und die Nachwelt aufbewahren. Die Sammlungstätigkeit erfolgt auf der Grundlage historischer, regionaler, künstlerischer, wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Bedeutung der Objekte, aber auch aus kulturellen und ästhetischen Gründen. Die genauen Sammlungskriterien definiert dabei natürlich jedes Museum, im Rahmen seiner ganz speziellen Aufgabenstellung, für sich selbst.

 

Die Sonderausstellung „Saarlouis Sammelsurium. 90 Jahre in Objekten“ zeigt Objekte aus der Sammlung des Museums, die bisher nicht in der Dauerausstellung zu sehen sind, sondern sich im Depot befinden. Sie zeigt darüber hinaus auch Stücke aus privaten oder Vereins-Sammlungen. Eine Beschränkung auf ein Themengebiet wurde dabei bewusst nicht vorgenommen, um die gesamte Bandbreite musealen Sammelns zeigen zu können.

 

Im Gegensatz dazu wurde aber ganz bewusst ein zeitlicher Rahmen für die zu zeigenden Objekte ausgewählt: Nämlich eben diese letzten 90 Jahre seit der Gründung des Museums. Gezeigt werden also nur Gegenstände die nicht aus der Anfangssammlung des Museums stammen, oder welche die Zeit vor 1927 betreffen. So kann ein Blick geworfen werden auf Gegenstände, die in den vergangenen 90 Jahren hergestellt und genutzt wurden, und die für die Stadtgeschichte inzwischen in irgendeiner Form eine Bedeutung, - einen Erinnerungswert haben.

 

Die Bandbreite der Objekte reicht dabei von Alltags- und Gebrauchsgegenständen, über Fotos, Kunstgegenstände, ausdrückliche Sammel- und Erinnerungsobjekte, bis hin zum sogenannten ‚klassischen‘ Archiv- oder Museumsgut.

 

Die Ausstellung zeigt insgesamt 311 Exponate. Das kleinste Objekt misst gerade einmal etwa 2 cm im Durchmesser, die Außenmaße des größten Stückes betragen 2,7 m x 3,5 m.

 

Es sind sicher zahlreiche unerwartete, teilweise auch skurrile Dinge darunter, die den Besucher auch überraschen werden. Sicher wird man auch Objekte finden, die für Einen selbst, einen ganz persönlichen Erinnerungswert haben.

Die Ausstellung wird gezeigt bis Ende Februar 2018.


Öffnungszeiten:
Di. – Fr.: 10-13 & 14-17 Uhr
Sa., So. & Feiertage: 14-17 Uhr