Saarlouis baut auf. Wiederaufbau der Innenstadt 1948 – 1954

Begleitschrift zur gleichnamigen Ausstellung im Städtischen Museum im Jahr 1998.

Der Zweite Weltkrieg hat die Stadt Saarlouis und ihre Stadtteile schwer getroffen. Mehrere Bombenangriffe und die Kampfhandlungen im Stadtgebiet von Dezember 1944 bis März 1945 hinterließen ein Trümmerfeld. Große Teile der Innenstadt und der Stadtteile Roden und Fraulautern waren zerstört. Nach dem Krieg zeigten die Bürger und die Stadtverwaltung den unbedingten Willen zum schnellen Wiederaufbau. Im Gegensatz zum „ungeordneten“ Wiederaufbau in Roden und Fraulautern sollte der Aufbau der Innenstadt durch die ordnende Hand der Verwaltung und des Rates geplant und durchgeführt werden. Insbesondere die lange Diskussion um den Menkesplan und die damit verbundenen Kontroversen mit der französischen Militärverwaltung führten zunächst immer wieder zu Verzögerungen. Auf der Grundlage der Pläne der so genannten „Bauhütte“, konnte schließlich am 07. November 1948 der erste Grundstein gelegt werde. Neben der Erläuterung der historisch-politischen Ereignisse, hat diese Begleitschrift auch Betrachtung stadtplanerischen Aspekte und die kunstgeschichtliche Betrachtung der Architektur des Wiederaufbaus zum Inhalt.

Im Anhang ein Auszug aus dem Amtsblatt des Saarlandes Nr. 23 / 1993, mit der Denkmalliste für den Innenstadtbereich Saarlouis; Auflistung mit Erläuterungen.

 

Informationen

  • Autor: Benedikt Loew (Red.)
  • Erscheinungsjahr: 1998
  • Umfang: 55 Seiten, kopiert & geheftet
  • Preis: 1,50 €